Wenn dich Sorgen belasten

wenn dich sorgen belastenVielleicht kennst du das auch. Deinen Lieben geht es nicht so gut, sie haben es gerade schwer, und du fühlst da mit. Es macht dein Herz schwer, du machst dir Sorgen um sie, du wünschst dir so sehr, sie glücklich und in Leichtigkeit zu sehen.

Dann kommt dein Verstand und sagt: „Du musst sie loslassen, du musst sie ihr eigenes Leben leben lassen, hör auf dich zu sorgen.“ Und dann fühlst du nach innen in dein Herz und du spürst, das berührt dein Herz überhaupt nicht, denn dein Herz spricht eine andere Sprache.

Dein Herz ist offen und weich und verbunden mit allen Lebewesen und ganz eng und speziell mit deinen Lieben. Und dein Verstand der kann dir ganz logisch alles erklären und erzählen, aber fühlen kann er nicht.

Wenn es dir so geht, dann nimm dir Zeit für dich und dein Herz. Leg dir die Hände auf deinen Herzbereich, atme weich und lass deinen Schmerz da sein. Es ist so schön, dass du fühlst und dass du so weich sein kannst. Lass den Schmerz da sein, atme weich mit ihm, nimm ihn einfach wahr.

Und dann, in deiner eigenen Zeit, komm zurück und betrachte die Situation ein wenig aus der Distanz.

Schau zurück auf dein Leben. Sicherlich gab es immer wieder schwierige Zeiten für dich selbst. Krisen, die du durchwandert hast, Hürden, die du genommen hast. Und spürst du, was du dadurch vielleicht auch gelernt hast? Spürst du, wie du dadurch gereift bist?

Wenn ich an meine Krisen zurückdenke, dann kann ich sehen, wieviel sie mir gegeben haben. In diesen Zeiten habe gelernt, mir Hilfe zu holen, ich habe mich auf tiefe Weise erforscht, ich habe das Leben in anderer Tiefe durchdrungen. Ich habe viele Wunden in mir geheilt. Ich habe Demut entwickelt und ein tiefes Verständnis für andere Menschen, die in ihrem Entwicklungsprozess sind. Und das ist wichtig und so wertvoll. Und heute kann ich mich verneigen vor dir, wenn du in so einem Prozess stehst, denn ich sehe, was du da gerade durchmachst und fühle mit dir und empfinde Achtung vor dir.

Und so machen auch deine Kinder oder deine Eltern oder deine Partner genau die Erfahrung, die sie gerade brauchen um zu reifen, um sich selbst und das Leben tiefer zu erfahren. All diese Prozesse sind wichtig für sie, denn anders würden sie nicht geschehen.

So, wie ein Kind viele Male hinfällt, wenn es Laufen lernt, so lernen wir auch später weiter. Was machst du mit dem Kind, das hinfällt und sich weh tut. Du bist für es da, wenn es deine Hilfe möchte, du nimmst es in den Arm, du tröstest es. Du kannst es ihm nicht abnehmen aber du kannst da sein.

Und mit all deiner Erfahrung, die du jetzt schon hast kannst du ihm vermitteln, dass Krisen und schwere Zeiten manchmal im Leben dazu gehören und dass dies Zeiten sind, in der wir immer die große Chance haben unsere Lebensweichen ganz neu zu stellen. Und in dieser Gewissheit kannst du da sein für deine Lieben und du kannst sie unterstützen. Auch sie sind gehalten, auch sie werden geführt. Stärke sie durch dein Vertrauen in sie und durch dein Vertrauen in ihren eigenen Prozess.

Ganz praktisch gesehen, kannst du für sie Reiki schicken oder eine Kerze für sie anzünden oder für sie beten. Fühle in dein Herz, was für dich passt.

Eine Klientin erzählte von einer Collage, die sie angefertigt hat. Sie legte in diesem Bild ihr Kind in göttliche Hände und das gab ihr Trost. Eine andere Klientin erhielt aus ihrem Innern in einer Einzelsitzung das Bild eines Fallschirmes. Sie konnte ihren Lieben Fallschirme geben durch die sie gehalten und getragen wurde. Dadurch wurde es für sie viel leichter.

Und für dich selbst? Sei gnädig mit dir ;), gib dir Reiki, hol dir selbst Unterstützung, denn manchmal bringen deine Lieben, dadurch, dass sie in der Krise sind, auch Themen für dich nach oben. Schau mal genau hin, welche Gefühle ruft es in dir wach? Denn das ist das Geschenk für dich.

Lass alles da sein und wenn du spürst, dass vieles in dir getriggert wird, komm zu einer Einzelsitzung oder in den Atem-Stille-Raum oder zu Reiki, denn so vieles möchte sich jetzt lösen. Öffne dich dafür und nimm es an.

 

Bildquelle: pixabay

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