Wenn du dir Sorgen machst

Vielleicht machst du dir immer mal wieder Sorgen. Du bist besorgt über die Entwicklung oder das Leben deiner Kinder, du machst dir Sorgen über deinen Partner oder über deine Gesundheit…..

Neulich bin ich in einem Buch auf den Satz gestoßen: „Lass aus Sorgen Gebete werden“. Das fand ich sehr schön. Denn es versucht einen Weg aufzuzeigen, wie du dich aus der Sorgenspirale herausdrehen kannst. Denn Sorgen helfen nicht wirklich weiter. Sorgen machen dein Herz schwer und schnüren dich ein und Sorgen helfen auch deinen Angehörigen nicht weiter.

Wenn du  wahrnimmst, dass du dir Sorgen machst, dann halte inne. Überprüfe, was du im Moment für diese Situation tun kannst. Zu welchen Hilfen hast du Zugang. Gibt es für dich die Möglichkeit zu beten? Gibt es für dich die Möglichkeit Reiki zu schicken? Kannst du dir diese Person einfach vorstellen und ihr Liebe schicken? Mach, was du tun kannst.

Und dann versuche zu vertrauen, vertraue darauf, dass diese Person Hilfe erfahren wird, vertraue darauf, dass diese Person im Moment genau die Erfahrungen macht, die sie weiterbringen.

Wenn ein Kind mit Laufen beginnt, dann wird es immer wieder fallen und sich wehtun. Und dennoch ist es wichtig, dass dieses Kind genau diese Erfahrungen macht um sich weiterzuentwickeln. Du kannst ihm diese Erfahrungen nicht abnehmen. Es ist für dieses Kind auch nicht hilfreich, wenn du ihm zusiehst und dir Sorgen darüber machst, ob es das jemals packen wird. Es ist auch nicht hilfreich, wenn du es stattdessen trägst, denn es muss natürlicherweise selbst laufen lernen.

So ist es auch im späteren Leben. Erfahrungen können manchmal schmerzhaft sein und dennoch kannst du etwas daraus lernen. Und was du selbst lernst, das hast du verstanden, das kann dich und dein Leben verändern.

Natürlich ist es manchmal nicht einfach, zuzusehen, wie deine Kinder oder dein Partner durch solche schmerzhaften Erfahrungen gehen. Dennoch hilfst du ihnen am besten, indem du aus deinen Sorgen Gebete für sie werden lässt und indem du ihnen zutraust, dass sie ihren Weg finden und gehen.

Wenn dein Kind weinend zu dir kommt, weil es sich weh getan hat, dann nimmst du es natürlich liebevoll in den Arm und tröstest es und dann entlässt du es wieder in die Welt. Und genauso kannst du das auch mit großen Kindern oder mit Partnern oder Freunden machen.

Wie geht es dir mit den Sorgen? Findest du Wege für dich, dich aus der Sorgenspirale herauszudrehen? Traust du deinen Angehörigen zu, dass sie ihren Weg finden und auch eine vielleicht steinige Wüste gut durchqueren? Komm ins Vertrauen und entspanne dich, damit hilfst du ihnen am allerbesten.

 

 

2 thoughts on “Wenn du dir Sorgen machst

  1. das ist gerade eine riesige aufgabe. jemand wird vielleicht sterben. eine gute freundin. krebs. glauben, dass das passieren wird, was passieren soll. das alles gut ist, egal was ist. angst zulassen und loslassen (kann ich nur sehr schwer). sie ist viel stärker als ich. sie glaubt und vertraut das sie leben wird. ich habe einfach nur angst. angst das sie geht. jetzt beim schreiben spüre ich es und muss weinen. danke für deine worte.

  2. Liebe Sophie, ja, das ist manchmal gar nicht so einfach. Es ist eine gute Übung immer wieder zurück zu dir zu gehen und einfach wahrzunehmen, an welchen Punkten dich das berührt. Welche Gefühle löst es in dir aus? Sie dasein lassen, auch wenn es die Angst oder die Trauer ist. Und wenn die Tränen fließen, sie fließen lassen. Meistens wird alles weicher und fließender wenn wir alle Gefühle zulassen. Und so wie sie kommen so gehen sie auch wieder. Die Konfrontation mit Leben und Tod, die löst natürlich viele tiefe Gefühle in uns aus. Gib dir dafür liebevoll die Zeit, die du brauchst. Ich schick dir herzliche Grüße und wünsche dir und deiner Freundin das Beste Susanne

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