Gedanken und Gefühle

Wenn du das nächste Mal in unangenehmen Gefühlszuständen steckst, mach eine kleine Pause und erinnere dich daran, was du gedacht hast, bevor es dir schlecht ging. Dein Gefühl ist immer eine Reaktion auf einen Gedanken, den du denkst. Du denkst z.B. „das hab ich gut gemacht“ und dies wird ein wohliges Gefühl in dir erzeugen oder zu denkst „da habe ich versagt“ und das wird ein unangenehmes Gefühl nach sich ziehen.

Ein Gedanke, der dir ein schlechtes Gefühl macht, ist häufig nicht wirklich wahr. Manchmal entspringt er einfach einem alten, destruktiven System in dir selbst. Du wirst dann merken, dass der Gedanke nicht wirklich neu ist sondern eher von einer uralten Schallplatte kommt, die irgendwo in deinem Innern immer wieder abgespielt wird.

Gedanken sind keine Realität, sie sind allein Ideen. Annahmen, die oft überhaupt nicht stimmen. Wenn du beginnst, so einen unangenehmen Gedanken zu hinterfragen, wirst du oft merken, dass du dir nicht wirklich sicher bist ob er wirklich stimmt. Bist du dir wirklich sicher, dass du ein Versager bist oder, dass du wertlos bist????

Die unangenehmen Gedanken mögen es nicht gern wenn du ihnen im Hellen begegnest und sie hinterfragst. Begegne unangenehmen Gedanken mit all deiner Liebe und hinterfrage sie aber folge ihnen nicht. Lass dich von ihnen nicht in den altbekannten Sumpf ziehen sondern bleib auf deinem Weg.

Wenn du Lust hast, schreib diese destruktiven Gedanken auf und hinterfrage jeden einzelnen. Es gibt keinen Grund dafür, an alten, überholten Sumpfgedanken festzuhalten. Entscheide dich für liebevolle Gedanken über dich selbst und über das Leben.