Machst du dir manchmal Druck, und wenn ja, wo spürst du ihn?

himmelfahrt 016Vielleicht kennst du auch Zeiten, in denen du dir selbst Druck machst. Du möchtest endlich zu einer klaren Entscheidung kommen, du möchtest bestimmte Projekte möglichst schnell verwirklicht sehen, du möchtest die Prüfung unbedingt auf Anhieb schaffen, du möchtest fünf Dinge auf einmal erledigen, obwohl drei Dinge schon zu viel sind…..

Während ein bisschen Druck dein Leben vielleicht angenehm anstupst, wirkt zu viel Druck oft ermüdend und manchmal sogar blockierend. Zuviel Druck verhindert sogar manchmal, dass du klar und effektiv arbeiten kannst. Zu viel Druck, lässt dich die Freude an deinem Weg verlieren. Ganz zielfixiert, siehst du gar nicht mehr die Blumen am Wegesrand (oder deine nette Kollegin :)).

Wenn du magst, lehn dich mal kurz zurück und schließ die Augen (falls du grad im Büro bist, bitte nur, wenn dein Chef grade wegguckt ;), andrerseits, vielleicht würde ihm die Übung auch gut tun ;)…..). Lass deinen Atem kommen und gehen, lass dich tiefer sinken und nimm wahr. Gibt es gerade eine Situation in der du dir Druck machst? Wenn ja, wie fühlst du dich damit? Fühlst du den Druck im Körper? Fühlst du ihn als Verwirrung im Kopf? Fühlst du ihn als flaues Gefühl im Magen? Fühlst du aufgescheuchte Anteile in deinem Inneren von hier nach da irren? Lass dir Zeit und spüre, wie sich dein ganz persönlicher Druck anfühlt.

Wenn du magst, atme einfach sanft mit dem was dir begegnet. Vielleicht nimmst du auch Gefühle wahr. Eine Traurigkeit? Eine Hilflosigkeit? Angst? Wut? Welche Gefühle löst der Druck in dir aus? Atme weich, leg dir die Hände auf und sei in diesem Moment ganz für dich da. Es gibt kein richtig, es gibt kein falsch, nur das, was ist.

In Einzelsitzungen, in meinen Gruppen, und auch bei mir selbst, finde ich es immer wieder spannend, zu sehen, dass oft 5 bis 10 Minuten genügen, um in Kontakt mit dir zu kommen, um ruhiger zu werden, um innere haltlose Anteile wahrzunehmen und ihnen über den Atem wieder einen Halt und eine innere Anbindung zu geben.

Wie geht es dir mit Druck in deinem Leben? Wo machst du ihn dir selbst? Gefällt dir diese Übung? Oder, wie hilfst du dir, wenn du dich unter Druck fühlst?