Nimm dein Problem zu dir

Wer ist im Moment dein Problem? Ist es dein Chef? Deine Kinder? Deine Eltern? Deine Nachbarn oder deine Freunde? Wenn der andere Mensch das Problem ist, dann empfindest du dich meistens als ohnmächtig, dann bist du im Opferspiel gelandet. Du erwartest, dass der andere Mensch sich ändert und du selbst hast den Eindruck, dass du nichts an deiner Situation verändern kannst.

Wenn du bereit bist, das Problem, das du gerade hast, zu dir zu nehmen, dann wird es einerseits unbequem, weil jetzt bist du gefordert, an einer Lösung zu arbeiten, andrerseits gewinnst du aber auch eine große Macht zurück. Du kommst zurück in deine Kraft, du kannst etwas für dich und dein Wohlbefinden tun.

Die Situation, in der du bist, die bietet dir immer genau die Wachstumsmöglichkeiten, die du brauchst. Du kannst die Augen schließen und abwarten oder du kannst sie öffnen und fühlen, was das alles mit dir zu tun hat.

In der letzten Zeit ging es in Einzelsitzungen häufig um  Arbeitssituationen. Je tiefer du erkennst, was deine jetzige Arbeitsstituation mit dir zu tun hat, um so eher kannst du verletzte Anteile integrieren und neue Strategien im Umgang mit Streß, Kollegen und Chefs entwickeln. Dann erkennst du, dass diese Situation nicht umsonst in deinem Leben ist, sondern, dass du genau diese Situation anziehst und unterhälst um etwas zu lösen.

Der erste Schritt besteht darin, anzunehmen, dass du in der jeweiligen Situation etwas lernen und verändern kannst. Wenn du alles gelernt hast, was für dich wichtig ist, dann wird dich dein Problem verlassen. Im Bezug auf die Arbeit, verändern sich dann plötzlich die Chefs oder die Kollegen oder du findest einen neuen Arbeitsplatz.

Bist du bereit deinem Problem auf tiefere Weise zu begegnen? Kannst du es zu dir nehmen? Kannst du wahrnehmen, dass du da etwas lernen kannst für dich?