Wenn du in die Ruhe sinkst

In dir ist eine große Weisheit und eine große Liebe die dich führt. Du kannst dir einen Ozean vorstellen. An der Oberfläche toben die Stürme und wenn du nur die Oberfläche im Sturm betrachtest, dann kannst du dir nicht vorstellen, dass in der Tiefe dieses Tobens unendliche Ruhe und Stille ist. Aber so ist es.

Wenn die Stürme deines Lebens über dich hinweg ziehen, wenn du Nachrichten erhälst, die dich beunruhigen, wenn du gerade in einer Situation lebst, die stürmisch oder ungangenehm ist, dann versuche in die Tiefe und in die Ruhe in dir zu kommen. Von dort kommt Führung.

Egal wie deine Situation gerade ist, ob du krank bist oder unglücklich oder in der Panik, komm zur Ruhe. Falls es dir gerade super gut geht, dann komm auch mit, in die Ruhe in dir.

Setz dich hin, lass deinen Atem kommen und gehen. Lass dich mit jedem Atemzug ein bisschen tiefer in dich selbst sinken. Sei einfach da. Alles was jetzt kommt, sind Anteile, die von dir wahrgenommen werden möchten.

Zuerst kommen oft Anteile, die dich zur Aktion rufen. Du könntest hier noch das Fenster schließen, du könntest noch kurz eine Überweisung machen, du solltest hier oder da noch…… das sind nur Anteile, die dich an der Oberfläche halten möchten. Lass sie da sein. Höre sie aber folge ihnen nicht. Bleib sitzen.

Und so geht es weiter, Schicht für Schicht, die du nach innen gehst, begegnen dir Stimmen und Anteile. Nimm sie wahr, lass die da sein aber folge ihnen nicht. Vielleicht sind sie sehr unruhig und rappelig. Das ist vollkommen normal und o.k. Sei du einfach da, lass deinen Atem sanft kommen und gehen.

Wenn du daraus eine tägliche Übung machst, dann kommst du mehr und mehr in die Ruhe und du wirst zum Fels in der Brandung. Jeder Sturm ist irgendwann vorbei.

Auch wenn es dir in deinem Leben gut geht, ist das eine schöne tägliche Übung. Diese Übung bringt dich in Kontakt mit dir selbst und deinem tiefsten Wissen und deiner inneren Führung. Es kommt eine liebevolle, hilfreiche Ruhe in dein Leben.

Ist es dir möglich, dir täglich selbst zu begegnen? Und kannst du diese Schichten wahrnehmen, die du da durchdringst?